Mau-Mau online

Das Kartenspiel Mau-Mau ist auch in der Online-Version ein anspruchsvoller und zugleich spaßiger Zeitvertreib für zwischendurch. Wer die Regeln noch nicht kennt, kann sie hier kinderleicht lernen und auch Tipps und Strategien für eine erfolgreiche Partie finden sich auf den folgenden Zeilen.
Egal ob allein oder im Multiplayer gegen andere Spieler, eine Partie Mau Mau online garantiert höchsten Spielspaß!

Mau-Mau Onlinespiel (Screenshot)

Mau-Mau LogoMau-Mau spielen
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Ein Kartenspiel, dass jeder kennt und kann

Mau-Mau ist ein Kartenspiel und wird mit einem Standardblatt von 32 Spielkarten gespielt (einem Skatblatt). Benötigt werden mindestens zwei Spieler, es können aber theoretisch beliebig viele teilnehmen. Wenn es mehr als fünf sind, empfiehlt es sich, mehrere Kartendecks zu verwenden.

Mau Mau ist weltweit verbreitet, aber besonders in Deutschland und Österreich beliebt. Das bekannte Kartenspiel „Uno“ ist eine Variante von Mau-Mau, wird aber mit einem eigenen Kartendeck gespielt. Wer „Uno“ kann, der kann auch Mau Mau und umgekehrt.

Das Spiel gibt es in einer Vielzahl von Varianten, die sich nach Land oder Region durchaus unterscheiden können. Es empfiehlt sich daher, wenn man mit Fremden zusammensitzt und auf die Idee kommt, eine Runde zu spielen, sich vorher auf gemeinsame Regeln zu verständigen. Für viele Menschen, gerade in unseren Gefilden, ist Mau-Mau das erste Kartenspiel, das sie überhaupt lernen und meist mit ihrer Kindheit verbinden.

Es ist eines der schnellen Kartenspiele mit der Möglichkeit, sich an Mitspielern zu rächen. Schadenfreude spielt eine große Rolle, ähnlich wie beim Brettspiel „Mensch ärgere dich nicht.“

Der Verlauf des Spiels entwickelt sich oft unerwartet, die Führung und das Glück wechseln häufig, und die Länge einer Spielrunde ist nicht auf ein festes Maß begrenzt oder festgelegt. Es eignet sich also auch, um ein wenig Zeit totzuschlagen oder um Kinder zu unterhalten, die sich vielleicht auf einer Familienfeier langweilen. Die Regeln des Spiels sind leicht zu lernen. Man muss keine komplizierten Zahlenwerte im Kopf behalten oder strategisch sonderlich gewieft planen. Dabei schadet es natürlich nicht, Vermutungen darüber anzustellen, welche Karten die Mitspieler haben.

Mau-Mau Regeln

Das Ziel vom Spiel ist es, als erster alle Karten abzulegen. Zu Beginn des bekommt jeder Spieler sechs Karten ausgeteilt (die Zahl kann allerdings auch abweichen, je nach Hausregeln sind auch fünf üblich). Die Spielkarten, die nach dem Austeilen übrig bleiben, legt man auf einen Stapel, genannt Talon, verdeckt zwischen die Teilnehmer der Partie.

Die erste Karte des Talons wird nach dem Geben aufgedeckt und gilt als Ausgangskarte. Der Spieler, der rechts vom Geber sitzt, muss nun auf diese reagieren.

Ein Spieler kann nur dann eine Karte ablegen, wenn diese entweder den gleichen Kartenwert oder die gleiche Kartenfarbe hat, wie das zuletzt gespielte Blatt. Auf eine Pik-Neun kann man also jede Pik-Karte legen und zudem jede Neun, egal welcher Farbe.

Hat man nichts Passendes auf der Hand, das man ablegen kann, muss man vom Talon die oberste Karte ziehen. Kann man diese ablegen, so muss man das tun, wenn nicht, beendet man seinen Zug mit einer Spielkarte mehr als man zu Beginn hatte. Man ist also weiter vom Ziel entfernt, alles abzulegen.

Von Siebener-Lawinen und Achter-Schlamasseln

Nun ist das natürlich nicht alles, sondern einzelnen Spielkarten wird häufig noch eine besondere Rolle zugedacht.

So gilt für alle Siebenen, dass der nachfolgende Spieler zwei Karten zusätzlich ziehen muss, es sei denn, er selbst kann darauf mit einer eigenen Sieben reagieren. Kann er das, muss der nächste Spieler schon vier Karten ziehen, es sei denn, auch der kann eine Sieben ablegen, dann ist der nächste Mitspieler schon bei sechs Strafkarten aus dem Talon.

Gerade dieser Effekt kann dafür sorgen, dass ein Spieler, der kurz davor war, das Spiel zu gewinnen, auf einmal wieder weit vom Ziel entfernt ist, weil ihn eine Lawine aus Siebenern getroffen hat.

Für die Acht gilt, dass der nächste Spieler übersprungen wird und diese Runde aussetzen muss. Auch hier gibt es Varianten, in denen der eigentlich betroffene Spieler sein Schicksal mit einer Acht abwenden kann. In anderen Varianten hat die Acht keine besondere Bedeutung. Dann kommt dem Ass die Aussetz-Funktion zu.

Für die Neun gibt es schon verschiedene Hausregeln. In manchen Variationen ist die Neun eine einfache Spielkarte ohne irgendwelche Sonderfunktion. In anderen Variationen leitet sie einen Richtungswechsel ein, wodurch man dem Spieler, der einen mit Achtern und Siebenern eben noch zugesetzt hat, nun selbst zu Leibe rücken kann. Und in anderen Spielen ist die Neun eine Karte, die man auf alles ablegen kann. Wie die Neunen verwendet werden, sollte unbedingt vor Beginn des Spiels geklärt werden.

Zehner, Damen, Könige und Asse haben in den meisten Varianten keine besondere Funktion, aber auch da gibt es Ausnahmen.

Die Königskarte im Mau-Mau ist der Bube. Der Bube kann auf alles gelegt werden, muss also keine Rücksicht auf Kartenwert oder Kartenfarbe legen. Der Spieler, der den Buben legt, kann sich eine Farbe wünschen, und der nächste muss diese Farbe dann bedienen. Ein Spieler kann also zum Beispiel auf ein Herz-Ass den Karo-Buben legen und sich die Farbe Kreuz wünschen. Der nächste kann darauf dann nur mit einer Kreuz-Karte reagieren oder mit einem Buben seinerseits.

Mau Mau! – der Ruf des Siegers
Eine weitere Finesse, die in vielen MauMau-Varianten gespielt wird, und die dem Spiel seinen Namen gibt, ist das Ausrufen, ähnlich wie beim Schach. Hat ein Spieler nur noch eine Karte auf der Hand, muss er die anderen davor warnen, dass er kurz davor ist, die Partie  zu gewinnen, er ruft deshalb „Mau!“. Legt ein Spieler seine letzte Karte ab und gewinnt die Partie, ruft er „Mau Mau!“. Versäumt ein Spielteilnehmer die Warnung oder den Siegesruf, so können ihn die anderen dabei ertappen, und er bekommt zwei Strafkarten aufgebrummt.

Der Punktestand

Meistens spielt man Mau-Mau, ohne sich groß um das Zählen von Punkten zu scheren. Man kann allerdings auch die Negativ-Punkte aufschreiben, die jeder Spieler am Ende einer Runde auf der Hand hat. Dann zählen die Blätter ihre normalen Werte, Bube, Dame und König jeweils zehn Punkte und das Ass elf.

Wenn man Punkte zählen möchte, bietet es sich an, vorher einen Höchststand zu vereinbaren, bei dessen Erreichen man die Partie beendet.

Tipps für ein erfolgreiches Spiel

  • Gerade im Siegesrausch sollte man auf keinen Fall vergessen, „Mau“ beziehungsweise „Mau Mau!“ zu rufen. So manch sicherem Sieger ist da unter der diebischen Freude seiner Mitspieler schon der Sieg entglitten.
  • Des weiteren empfiehlt es sich unbedingt, eine Sieben auf der Hand zu behalten, um sich gegen Angriffe zu wehren.
  • Eine typische Eigenschaft des Mau-Mau-Spiels ist es, dass man um so schwächer wird, je näher man dem Sieg ist, da man über immer weniger Karten verfügt, mit denen man auf Siebenen reagieren kann. Deshalb ist es ideal, wenn die letzten Blätter, die man auf der Hand hat, möglichst stark sind. Also Siebenen oder Buben.
  • Achten werden stärker, je weniger Spieler beteiligt sind. Spielt man nur zu zweit, sind Achten sehr stark. So kann man das Spiel zum Beispiel frühzeitig beenden, wenn man zwei Achten und einen Buben auf der Hand hält. Damit hält man den Gegnern handlungsunfähig, während man zum Sieg ansetzt. Gerade solche Kombinationen, wenn man abschließen kann, obwohl man noch mehrere Karten auf der Hand hat, sollte man suchen. Damit rechnen Gegner nicht.
  • Auch bietet es sich an, darauf zu achten, welche Farbe sich Gegner wünschen wenn sie einen Buben legen. Oft halten sie davon die meisten auf der Hand. Dann sollte man versuchen, die Spielfarbe möglichst schnell wieder zu verändern.
  • Wenn man die Möglichkeit hat, einen Richtungswechsel einzuleiten, sollte man sich möglichst so positionieren, dass man Gegner mit vielen Karten auf der Hand vor sich und nicht hinter sich hat. Bei ihnen ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie über Siebenen oder Achten verfügen.

Der beste Tipp zum Mau-Mau spielen, ist aber natürlich, sich den Spaß nicht nehmen zu lassen. Es ist ein launiges Kartenspiel, hat viele Ähnlichkeiten zu Familienspielen wie dem „Mensch ärgere dich nicht“ und oft spielt man es gegen Kinder. Da sollte der Ehrgeiz nicht überhand nehmen.

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Nun hat man für ein launiges Spiel natürlich nicht immer die richtigen Mitmenschen zur Hand. Eine Partie MauMau am Computer ist jedoch schnell gestartet und macht eine Mengen Spaß, da man auch online gegen andere Mitspieler antreten kann. Schließlich wird Solitär oder FreeCell irgendwann mal langweilig und so bietet sich Online Mau-Mau perfekt an. Der Computer übernimmt das lästige Austeilen, sowie Rechnen und schaut gleich noch darauf, dass niemand schummelt.

Darüber hinaus stellt es die ideale Übung dar, denn die nächste Familienfeier kommt bestimmt und mit ihr Mau-Mau.

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